Gregorianikschola

Die Gregorianikschola (Schola Gregorianum Bruxellensis) ist ein Teil des vielfältigen musikalischen Lebens von St. Paulus. Die Gregorianik enstand im 7. Jahrhundert als mönchischer Chorgesang und wurde zunächst ohne schriftliche Aufzeichnungen tradiert. Erst später entstanden aus der Aufzeichnung von Dirigiergesten Notationen und damit die Grundlage der gregorianischen Gesänge, wie wir sie heute kennen.

Bei uns in St. Paulus ist es eine kleine Gruppe von Sängern, die diese uralte Tradition des Kirchengesangs pflegen. Nicht als Profis, sondern aus Freude am Gesang und getragen vom Wunsch, in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter musikalisch und liturgisch zum Gemeindeleben beizutragen. Etwa 5 bis 6 mal im Jahr werden Gemeindegottesdienste begleitet oder auch besondere Liturgieformen musikalisch gestaltet, wie etwa die sogenannte „Düstere Mette“ („missa tenebrae“) in der Fastenzeit. Die – unregelmäßigen – Proben werden je nach Bedarf ergänzt durch ein Probenwochenende einmal im Jahr, das mit fachkundiger Leitung von außerhalb dazu dient, sich der Gregorianik theoretisch und praktisch weiter zu nähern und den Fundus der Gesänge zu erweitern.


Kontakt: Martin Frohn, martinfrohn@web.de