IHR SOLLT MEINE ZEUGEN SEIN- Ein Hirtenbrief in Entwicklung

Erzbischof Luc Terlinden von Mechelen-Brüssel plant, im Herbst 2026 einen Hirtenbrief zu veröffentlichen. Dieser soll die sich schnell verändernde Situation der katholischen Kirche in Belgien aufgreifen und eine missionarische Ausrichtung fördern. Der Brief soll nicht isoliert entstehen, sondern die Erwartungen, Hoffnungen, Sorgen und Wahrnehmungen der Katholiken der Erzdiözese widerspiegeln

Dabei wünscht er sich, dass wir uns als Gemeinden aktiv an der Entwicklung des Briefes beteiligen. Dies soll in folgenden Schritten geschehen:

  • Entwurf des Hirtenbriefs: Der Entwurf wurde an alle Gemeinden gesendet, um ihn zu verteilen, zu diskutieren und mit Anmerkungen zu versehen.
  • Frist für Rückmeldungen: Bis zum 10. Oktober 2026 können Feedback und Vorschläge eingereicht werden.
  • Sprachversionen: Den Brief finden Sie hier auf Französisch  Cath   und hier auf Deutsch: 2026 TERLINDEN Entwurf Hirtenbrief DE

Erzbischof Terlinden bittet um Beiträge zu folgenden vier Fragen:

  1. Welche Passagen des Arbeitspapiers lassen Ihr Herz „wie bei den Jüngern von Emmaus brennen“?
  2. Welche Elemente sollten hinzugefügt werden, um das Evangelium besser zu bezeugen – basierend auf Ihrer Realität?
  3. Welche drei Prioritäten sehen Sie für die kommenden Jahre im Hinblick auf die Vorschläge des Arbeitspapiers?
  4. Welche Elemente des Papiers sollten für die zukünftige Entwicklung einer missionarischen Kirche betont werden?

Wir möchten das in St. Paulus auf folgende Weise umsetzen:

  • Kick-off-Gespräch: Am 19. September 2026 um 19:30 Uhr (nach der Vorabendmesse) wird das Dokument vorgestellt und erste Ideen gesammelt.
  • Schriftliche Vorschläge: Eine Woche Zeit für schriftliches Feedback.
  • Abschlussgespräch: Am 27. September 2026 um 13 Uhr (nach der zweiten Messe) werden die Vorschläge beraten und beschlossen.
  • Anmeldung: Für den kleinen Imbiss wird um Anmeldung auf der Website ab 1. August 2026 gebeten.
  • Ziel: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und als Beitrag der Gemeinde St. Paulus an den Erzbischof gesendet.

Oft genug haben wir uns beklagt, dass die Kommunikation in der Kirche oft „top-down“ abläuft. Der aktuelle Prozess bietet die Chance, aktiv mitzugestalten – eine Gelegenheit, die genutzt werden soll.