Gedanken zum Tag 23. Mai

 

“Herr, Du hast Rastlosigkeit in unsere Herzen gesät und uns so zu Suchenden gemacht nach dem, was nie vollständig zu finden ist; bewahre uns davor, uns zufrieden zu geben mit dem was wir im Leben erreichen. Lass uns uns nicht einfach nur zufrieden sein, sondern richte unsere Augen auf die großen Ziele. Gib uns jene schwere Aufgaben, denen wir uns nicht gewachsen fühlen, so dass wir uns zu Dir richten, damit Du uns die Kraft gibst. Erlöse uns von Wehklagen und Selbstmitleid, stärke uns, dass wir an jenes Ziel glauben, das wir nicht sehen können und an das Gute in der Welt, das versteckt sein mag. Öffne unsere Augen für das Einfache und Schöne und auch unsere Herzen für das Liebenswürdige in den Menschen, das wir nicht sehen können, weil wir nicht genug versuchen, zu verstehen.

Rette uns vor uns selbst und zeig uns eine Vision von einer neu erschaffenen Welt – a world made new.”

 

 

Ein Gebet so kraftvoll und zutiefst berührend, dass es zeit- und raumlos wirkt. Vor 80 Jahren wurde es in Washington in der St. John’s Church in Washington gesprochen, und Eleanore Roosevelt hat es aufschrieben, an Freunde geschickt und später veröffentlicht und somit verewigt.

Petra Manderscheid

Sie war überzeugt, dass sie damit viele glücklich machen könne und sie hatte recht – und zwar über alle Zeiten.

 

Die globale Pandemie hat unsere Welt verändert – auf einen Schlag. Sie hat uns die Grenzen unseres Handels und Wirkens aufgezeigt und Gutes wie Schlechtes verstärkt.

 

Herr, gerade jetzt, an der Schwelle zu einem Neustart unserer Gesellschaften, stärke unser Vertrauen in diese neue alte world made new, damit wir gemeinsam Ungerechtigkeiten, Ausbeutung von Mensch und Natur angehen und unsere christilichen Werte wieder mit Leben füllen: one love – one world.