Gedanken zum Tag 17. Juni

Ein Datum, das in der deutschen Nachkriegsgeschichte eine wichtige Rolle gespielt hat: 17. Juni. Bis 1990 war dies sogar ein gesetzlicher Feiertag in der BRD.  Heute droht er in Vergessenheit zu geraten. Dabei zeugt er  vom Geist der Freiheit, der Suche des Menschen nach Einheit und dem Widerstand gegen Ungerechtigkeit. Gerade Christen können sich darin wiederfinden, denn Jesu Leben zeugt u.a. auch von diesen drei Dingen: der Freiheit, dem Einsatz für Gerechtigkeit und dem Willen nach der Einheit untereinander.

https://www.hdg.de/lemo/bestand/medien/video-17-juni.html

Wenn wir um Einheit beten …
Dann wollen wir Schritte aufeinander zugehen.
Dann geben wir die Hoffnung nicht auf, dass wir uns nicht
weiter voneinander entfernen.
Dann haben wir den Mut, auch das scheinbar Unmögliche
zu wagen.
Dann haben wir auch die Kraft, einander zu verzeihen.
Dann träumen wir von wahrer Gemeinschaft.
Dann vertrauen wir auf den Heiligen Geist der Liebe, der
Erkenntnis und der Umkehr.
Dann lieben wir unsere Brüder und Schwestern im Glauben.
Dann glauben wir, dass Beten etwas verändert.
Dann wissen wir, dass unser Glaube trägt.
Cornelia Pfeiffer / Marcus Leitschuh, in: Marcus C. Leitschuh (Hg.), Werkbuch Ökumene, Freiburg i.B. 2005, S. 191

 

Wolfgang Severin