Eröffnung der Ausstellung “Die Renaissance der Demut” am 29. September

Am Mittwoch, den 29. September eröffnen wir die lange geplante Ausstellung “Die Renaissance der Demut. Eloge oder Kritik?”

Die Türen öffnen sich um 18.30. Die Ausstellung wird mit einer künstlerischen Performanz eröffnet um 20.00, die dann 21.00 nochmals zur Aufführung kommt – um alle Interessierten aufnehmen zu können. Statt eines Vortrages möchten wir sie künstlerisch-performantiv in Facetten von Demut hineinnehmen.

Peter Jacquemyn – Kontrabass
Gregor Weber – Butoh Tanz
Volkmar Mühleis – Philosoph und Lyriker

Bitte melden Sie sich hierfür an: demut.expo2020@gmail.com

Eintritt frei. Ihre Spende dient der Kostendeckung.

 

Zur Ausstellung

Können Bilder demütig sein? Oder Demut ausstrahlen? Kennt Demut eine besondere Ausstrahlung? Auf die letzte Frage lässt sich spontan am ehesten antworten: Gewiss besitzt Demut eine Ausstrahlung. Aber ist es Glanz, Leuchten, Strahlen? Diese Fragen kann man sich auch stellen, wenn man von der Ausstellung „Die Renaissance der Demut. Eloge oder Kritik?“ hört.
Liegt Demut im Trend, ist Demut ein Zeitgeist-Phänomen? Zu diesem Schluss könnte man kommen, denn längst nicht mehr nur Theologen und religiöse Menschen setzen sich mit dem Wert der Demut auseinander. Politiker, Manager, Coaches und sogar Sportlerinnen tun es genauso. Mit dieser Ausstellung wird versucht, Antworten zu finden auf diese Fragen, die die Suche nach der wahren Demut beinhalten.

Vielleicht ist es die zunehmende Verrohung und Kälte, die sich in der Gesellschaft bemerkbar macht oder auch ein sich ausbreitender, rücksichtsloser Egoismus, der eine Rückbesinnung auf die Werte, die mit dem Begriff der Demut, nämlich mit mehr Solidarität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, verbunden sind, aufkommen lässt. Der Wunsch nach einer neuen Form von Demut verdient daher eine nähere Betrachtung auch durch Künstler und Autoren.

In St Paulus sind Werke von 14 Künstlerinnen zu sehen, die sich dem Thema „Demut“ auf sehr unterschiedliche Weise angenähert haben. Es ist eine kleine, aber feine Ausstellung, die durch die sehr unterschiedlichen Werke die vielseitigen Facetten der Demut aufzeigen und dem Besucher näher bringen will.

Teilnehmende Künstlerinnen sind: Nathalie Bertrams, das Künstlertrio Collective Archives: Stefano Di Buduo, Thomas Krupa, Hannes Strobl, sowie Evelin Kuby-Eckhardt, Peter Jacquemyn, Sonja Krause, Margarita Medina, Bettina Meller, Bernd Reichert, Georg Riesenhuber, Ine Vlassaks, Sigrid Weiland, Kitty Ziellemans Baum.

Performance am 29. September findet statt um 20h und 21h.
Für die Opening mit Performance bitte anmelden via – demut.expo2020@gmail.com.

Der Eintritt ist frei. Booklet zur Ausstellung: 5€.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10-13 Uhr

Mittwoch 10-17 Uhr

Sonntags 11-16 Uhr

Montag und Samstag geschlossen.

 

Merken Sie sich schon heute vor:

Workshop: Demut philosophisch-künstlerisch am 2. Oktober 14-18 Uhr – Anmeldung erforderlich

Konzert – Ökumenische Kantorei: Spuren von Demut am 23. Oktober 18h und 20h – Anmeldung erforderlich